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07.04.07 - 16:05 Uhr

Watch out!


Was für ein Abend! Selten hatten wir so volles Haus bei einem Banddebüt! So musste notgedrungen von der kleinen auf die große Bühne gewechselt werden.

Sieben Musiker aus Mondsee und Salzburg eröffneten den Abend mit Songs aus eigener Feder und setzten diese mit überwiegend klassischen Instrumenten (Klavier, Kontrabass, Querflöte, Gitarre, Schlagzeug) auf der Emailwerk-Bühne um.

„Waiting for Violin“ nennt sich diese Formation, die sich im melodiösen Singer/Songwriter-Genre sichtlich am wohlsten fühlten. Von Folk bis Indie-Rock erstreckt sich das Klangfeld der Newcomer, an dessen Vokal-Spitze Andreas Frixeder steht, als Bandleader und Komponist. An seiner Seite eine Frauenstimme für wunderbar arrangierte Duette und stimmungsvolle Soli. Der Auftritt bei der open stage am 5. April war der erste für „Waiting for Violin“, die solange spielten, bis die Songs ausgingen. An weiterem Songmaterial wird aber schon heftig gearbeitet.

 

Als zweite Band des Abends kamen drei "alte" Bekannte: Vincenz Eder, Bernhard Sturl und Fabian Wintersteller - die jüngsten (13 bis 14), wenn nicht sogar die frischesten Musiker in der Geschichte der Seekirchner open stage. Die drei Schüler des Gymnasiums Seekirchen verblüfften schon einmal mit Eigenkompositionen und verheißungsvollen stimmlichen Anlagen. Diesmal brachten sie aber ihre eigenen Instrumente mit - und einen neuen Band-Namen: aus "TrainingsCourse" wurde "2days before". Ob wir da nicht den zarten Beginn einer ganz großen Karriere erlebt haben?!

 

Dann wurde Platz gemacht für einen Solo-Auftritt mit Piano: die 19-jährige Sängerin Su

Rehrl aus Palting verzauberte das Publikum mit ausdrucksstarken Melodien und ihrer klaren, leidenschaftlichen Soul-Stimme. Ob sie einem Song aus vergangenen Tagen neuen Glanz verleiht, oder einem eigenen Song die Seele einhaucht, die er braucht - jeder Augenblick eines Auftritts von Su Rehrl ist eine musikalische Performance, die eigentlich auf größere Bühnen gehört.

 

Zuletzt öffnete Jürgen Kinschel eine Schublade, aus der die Coversongs flossen: Cohen lebt, Yusuf Islam heißt auf einmal wieder Cat Stevens, Einflüsse aus Blues, Westcoast bis Folk werden deutlich, wenn der versierte Musiker in die Seiten greift und ins Mikro haucht...

 

Ob dann noch etwas Gravierendes passiert ist, eine Jam Session oder eine unvorhergesehene Überraschung - man weiß es nicht - denn der Schreiber dieser Zeilen verließ das, vor Leben und Begeisterung pulsierende, EmailWerk. Wahrscheinlich zu früh – aber das ist open stage... watch out.

(lf)

 

 











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