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25.08.07 - 10:27 Uhr

Rhapsodie in Pop Vox


Mit dem zweiten Act der o-ton vocal days zeigt der Kulturverein Kunstbox, dass er die wunderbare Vielfalt liebt. Triu – Pop Vox, das ist Kontrast vom Feinsten. Am zweiten Abend ging es um die entfesselte vokale Urgewalt, es ging um sprühende Stimmenergie, bis auch der müdeste Hintern zu zucken begann. Es ging um kräftige Pop-Art aus 19 Lungen und einen schrillen Pop-Professor: Mani Mauser. Pop-Vox eben.

 

Pop-Vox macht es sich nicht einfach. Es erfordert großartige Stimmen, überdurchschnittlich gute Arrangements und einen Chorleiter, der genau weiß, was er tut, um Popmusik über die Bühne zu bringen, ohne Gefahr zu laufen, in seichte Gewässer abzudriften. Pop-Vox kann's. Und wie.

 

Mani Mauser, halb Entertainer, halb Chorleiter packt das Publikum an der Hüfte und schüttelt es eineinhalb Stunden gut durch. Eine große Nummer jagt die nächste, alles ist Popmusik und alles klingt anders. Ein fetziges und wundervoll verschachteltes „Elijah Rock“ treibt alle Sinne auf Leistungsmaximum und kurz vor der Überladung streichelt ein sensibles „As Tears Go By“ (Rolling Stones) die Nervenenden wieder auf Normaltemperatur.

 

Der rote Faden des Abends ist, dass es keinen roten Faden gibt. Hinter jeder Ecke, jedem Vorsprung lauert ein vokaler Blutdrucksteigerer (zum Beispiel ein guter Rap) oder eine zärtliche Herzklammer (Border Song), der Marke „es GIBT eine bessere Welt“. Lebhafte Choreografien und grandiose SolistInnen bildeten die wunderschönen weißen Kronen auf den Klangwellen, die Pop Vox über das Publikum rauschen ließ. Auch wenn manchmal kein Land in Sicht war. Die Pop Vox Interpretation von „Roxanne“ (Police) war ein geradezu uferloses Teil…

Zweiter Abend, zweites Konzert – so muss ein A-cappella-Festival sein!

(mw)

 

 











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