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02.12.07 - 21:02 Uhr

Kulturhaus Emailwerk - Keine Spur von Defizit!


In einer aktuellen Pressemeldung spricht Helmut Naderer (im Namen der Freien Demokraten Seekirchen) von Abgängen und Defizit beim Emailwerk Seekirchen. Dies entspricht nicht der Wahrheit, der Kulturverein hat weder Defizite noch Abgänge. Das Kulturhaus Emailwerk verfügt also seit Eröffnung im Mai 2005 bis dato über ein ausgeglichenes Budget und ist völlig schuldenfrei.

 

 

Die Fakten

 

1. Die Einnahmen des Kulturvereins Kunstbox (Betreiber des Kulturhauses Emailwerk) setzen sich aus Erlösen aus Kartenverkauf und Vermietung, Sponsorgeldern, Subventionen der Stadtgemeinde Seekirchen, des Landes Salzburg sowie der Republik Österreich zusammen.

 

2. Die Einnahmen liegen sogar geringfügig über den Ausgaben. da aus kaufmännischer Vorsicht Rücklagen für die Erhaltung des Hauses (Reparaturen, Instandsetzung) gebildet wurden.

 

3. Der Kulturverein Kunstbox handelt im Sinne eines Vertrages, der 2004 mit der Stadtgemeinde Seekirchen geschlossen wurde (mit dem Einverständnis aller Parteien, auch mit der Unterschrift des damaligen Vize-Bürgermeisters Helmut Naderer). In diesem auf 10 Jahre angelegten Vertrag ist eine jährliche Subvention ebenso festgeschrieben, wie die zu erfüllenden Vertragsbedingungen. Über diesen vereinbarten Fixbetrag hinausgehend hat die Stadtgemeinde Seekirchen seit der Eröffnung keinen weiteren Cent an den Kulturverein geleistet und wird das auch in Zukunft nicht tun müssen.

 

4. Bei den jährlichen Generalversammlungen wird neben der Programmpräsentation auch der finanzielle Status des Vereins offen gelegt. Trotz Einladungen des gesamten Kulturausschusses der Stadt Seekirchen, fehlte bei diesen Versammlungen immer nur eine Fraktion – das FDS. Helmut Naderer selbst hat seit Eröffnung des Emailwerks seinen Fuß noch nie über die Schwelle des Kulturhauses gesetzt.

 

5. Die Stadtgemeinde Seekirchen hat die Finanzgebahrung des Kulturvereins KunstBox im November 2007 einer umfassenden Prüfung unterzogen. Dabei wurde dem Verein nebst ausgezeichneter Kulturarbeit der verantwortungsvolle, sparsame und kaufmännisch professionelle Umgang mit den Subventionsgeldern, sowie die penible Einhaltung des Vertrages bestätigt. Eine jährliche Bilanz wird allen Subventionsgebern selbstverständlich zur Einsichtnahme und Prüfung übermittelt.

 

 

Damit kommen wir zu weniger erfreulichen Fakten, den Umgang mit Informationen in unserer Gesellschaft. Ein Politiker, der für seine mehr als fragwürdige Art der Informationsbeschaffung ja bereits bekannt ist und auch ein sehr hohe Flexibilität im Umgang mit der Wahrheit an den Tag legt, stellt eine beliebige Behauptung auf . Niemand hinterfragt auch nur in einem einzigen klärenden Telefonat die Seriosität dieser Information - nein, es wird veröffentlicht.

 

Vielleicht auch deshalb, weil sich die Wahrheit mitunter langweiliger anhört:

 

 

 

Statement zur Kulturarbeit

 

Der Kulturverein Kunstbox steht auf gesunden Beinen, produziert keinerlei Defizite, die Stadt Seekirchen hat noch keinen Cent mehr als vereinbart investiert. Wir sind stolz auf das bisher Erreichte, das häufig ausverkaufte Haus gehört schon zur Normalität, unser Ruf hat bereits unsere Wirkungsgrenzen weit überschritten. Unser brennender Wunsch, alle Menschen an den Angeboten der Kultur zu beteiligen, treibt unsere ehrenamtlich arbeitenden Fachbeiräte und unsere Geschäftsführung zu Höchstleistungen.

 

Doch das ist auch das Reizvolle an unserer Arbeit - die Menschen jedes Jahr von neuem zu überraschen und dabei zu erfahren, wie es ist, wenn dieses Produkt kontinuierlich wächst. Mittlerweile sind wir schon bei fast 100 Veranstaltungen im Jahr, viele davon sind Workshops und Seminare, viele sind bei geringem Eintritt zu besuchen, um die kulturelle Teilhabe aller sozialen Schichten zu gewährleisten. Unsere Kreativen Kindertage lassen das Haus jeden Herbst förmlich aus den Nähten platzen, die Kooperation mit Schulen und Kindergärten wird als vorbildlich gelobt. 8000 Menschen besuchen unser Haus jährlich, auf all das sind wir aus gutem Grund stolz.

 

Wichtig ist uns bei all dem, dass sich die Atmosphäre in Stadt und Region verändert, in Bewegung kommt. dass man das Schaffen angeht im Denken, im Reden, im Miteinandergestalten. Das muss wachsen, braucht Zeit und Freiräume, kann mal groß und mal klein sein, kann auch mit Widerständen und Einengungen leben, gestaltet das Wachsen wie das Schrumpfen. Immer dann, wenn sich in der Geschichte eine Gesellschaft diese Offenheit hat leisten können, erinnerte man sich später an eine vielfach blühende Gesellschaft. Das ist es, was Kultur leisten kann.

 

Das lassen wir uns von niemandem schlecht reden.

 

 

 

 

Vorstand und Geschäftsführung Kulturverein Kunstbox

 

 

Seekirchen, 2. Dezember 2007

 

 











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