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23.05.08 - 13:11 Uhr

Vier bezaubernde Mädels


Die vier Damen der A-cappella-Formation Niniwe haben das Publikum im Emailwerk gleich zweifach bezaubert. Zum einen mit wunderschönen, schwierigen und perfekt intonierten Stücken aus verschiedensten Genres. Zum andern mit ihrem herzlichen Charme, dem sich wirklich niemand entziehen konnte.

 

Unsere norddeutschen Nachbarn sind bei uns ja nur bedingt für Humor und Herzlichkeit bekannt. Und den österreichischen Charme, mit dem wir uns so gerne schmücken, spricht man den Bewohnern der Breiten nördlich von Bayern ganz ab: Alles haltlose Vorurteile. Das wissen zumindest die Gäste des Emailwerks, die Niniwe erleben durften. Die erste von drei Vokalgruppen, die anlässlich der a cappella3-Tage in Seekirchen zu Gast waren.

 

Niniwe beeindruckte von der ersten bis zur letzten Nummer. Leidenschaftlich und gefühlvoll interpretierten die Damen schwierige und schwierigste Stücke, von denen die meisten auch gleich von der Sopranistin Winnie Brückner selbst arrangiert waren. Mit Nummern von Miles Davis, Antonín Dvořák, Jim Morrisson und vielen weniger bekannten Stücken sang sich Niniwe direkt über die Ohren in die Herzen des Publikums.

 

Unterstützt vom einen oder anderen Loop baute das Quartett einmal komplexeste Klangwerke zusammen und faszinierte das Publikum in der nächsten Nummer mit weichen Melodien, die richtig unter die Haut gingen. Die temperamentvollen Mädels spielten vokal ebenso virtuos mit Jazz und Klassik, als auch mit Pop und Ethno. Besonders berührend war, genau so wie es sich gehört, die letzte Zugabe: Ein langsames und zärtliches Halleluja, bei dem man sich einfach näherkommen musste.

(mw)

 











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