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10.03.09 - 14:10 Uhr

Es darf gekämpft werden


Wenn zwei gute Breakdancer gegeneinander antreten, gibt’s nur einen Kommentar: uferlos geil. Mit welcher Ausdrucksstärke und Körperbeherrschung die Mädels und Kerle bei der Pepsi Circle Industry 2009 den Boden polierten, ist bemerkenswert und absolut ansteckend.

 

Dass das Emailwerk am 7. März kochte, lag nicht nur an der heftigen Lufttemperatur, sondern auch am Adrenalin der TänzerInnen und der Begeisterung der mehr als 300 jugendlichen ZuschauerInnen.

Hochkarätige österreichische und internationale Formationen mit stimmigen Namen wie „Feet 4 Funk“, „Nobulus“ oder „Monstribe“ traten in der Arena des Emailwerks im Format "2vs2 bboy Battle" gegeneinander an.

Wo am Vortag noch ein beschaulich-ruhiger Diavortrag über die Leinwand flimmerte und sich reiselustige Zuseher wieder eine ordentliche Dosis Fernweh injizierten, flog am Abend darauf der Schweiß der TänzerInnen durch die Gegend, begleitet von den anfeuernden Zurufen des jungen Publikums.

 

Die Stimmung unter Aktiven und Publikum war gewaltig. An so einem Abend von einem Sieger zu sprechen, ist müßig, denn obgleich Wettkampfcharakter, ist eine Breakdancebattle eine Veranstaltung der Einigkeit. Letztendlich stand dann aber doch eine Formation fest, die Jury und Gäste am meisten überzeugte. Und die hieß an diesem Abend: „Floorgangz“.

 

Wie schon beim ersten Breakdancebattle vor 2 Jahren, herrschte während des Battles absolutes Alkoholverbot, was der ausgelassenen Stimmung der zahllosen Gäste keinen Abbruch tat. Nach dem Wettbewerb fanden sich vor allem Veranstalter und Aktive noch zur After-Party zusammen, um einem außerordentlich gelungenen Event noch einen vereinten und würdigen Ausklang zu geben. Ausgelassener Spaß, freundliche Gesichter und Verbundenheit im Zeichen des Tanzes und der Athletik kennzeichneten diesen Abend.

Fazit: Eine Jugendveranstaltung wie sie besser nicht hätte sein können und ein Bild, über das die Medien leider viel zuwenig berichten.

(mw)

 











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