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26.09.09 - 10:47 Uhr

Maus auf Butterbrot


Dem einen seine Diät ist dem anderen seine Lieblingsspeise. Die kleine Maus hat manchmal das Gefühl, sie steht in der Speisekarte der Waldtiere ganz, ganz oben. Es ist wieder soweit, die kreativen Kindertage im Emailwerk sind eröffnet – Zeit für Fantasie, Spannung und Spaß.

 

Die Schlange, die Eule, der Fuchs – alle wollen sie der kleinen Maus ans Leder. Oder besser: ans Fell. Aber was man nicht in den Armen hat, muss man eben im Kopf haben, denkt sich die Maus – das ist bei den Menschen nicht anders. Und sie erfindet kurzerhand den Grüffelo.

Nach ungefähr drei Minuten sieht sich Josefine Merkatz ungefähren 100 Kindern gegenüber, die allesamt vor Spannung den Mund nicht mehr zubekommen. Kein Wunder. Von Schlangenpüree ist da die Rede und von Eule mit Zuckerguss.

Die Kleinen erleben, wie die listige Maus ihre Feinde mit dem Schauermärchen vom furchtbaren Grüffelo dazu bringt, sie von der Speisekarte zu streichen. Aber plötzlich – plötzlich steht er da, der Grüffelo. Riesige Zähne, feuerrote Augen, der Maus auf der Bühne und den Kurzen auf ihren Sitzkissen rutscht beinahe das Herz in die Hose.

 

Aber das Märchen vom Grüffelo, 1999 geschrieben von der britischen Schriftstellerin Julia Donaldson, folgt gottlob dem klassischen Muster, nachdem der Mäuseheld die Herausforderung annimmt und alles zu einem guten Ende kommt. Eine großartige Josefine Merkatz als schauspielende Erzählerin lässt die kleine Maus den Grüffelo überzeugen, dass sie bei allen Tieren im Wald (die sie gerade noch mit einem imaginären Grüffelo verschreckte) sehr gefürchtet ist. Grüffelogrütze sei Dank, wurde die Maus letztendlich dann auch den Grüffelo selbst noch los, und kann sich jetzt endlich um ihre Nüsse kümmern. Die Kinder im Emailwerk waren ob dem guten Ende sehr erleichtert...

(mw)

 

 











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