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15.11.10 - 14:36 Uhr

Die - bumm – Biene - bumm - Maja – bumm


Urplötzlich hat man das Klischee einer Römischen Galeere im Kopf. Ein dumpfer Trommelschlag – noch einer – noch einer... 24 junge TrommlerInnen im Rhythmus. Wumm – wieder ein gemeinsamer Anschlag. Dann ein paar kurze Worte vom exotischen Schlagmann, gefolgt von hellem Kinderlachen. Keine Galeere – Jupiter sei dank, nur eine kleine Übung zur Gleichzeitigkeit!

 

Im Rahmen der Kreativen Kindertage hießen am 12. November 24 kleine TrommlerInnen Jahmaik Nyawade und seinen Partner im Emailwerk willkommen. Die beiden brachten wiederum eine Unzahl Trommeln verschiedenster Bauart und Größe mit und führten die kleinen Buschtrommler in die Welt der Rhythmik und der „Trommelsprache“ ein.

 

Am Beispiel bekannter Kinderlieder aber auch Grundrhythmen seines Heimatlandes zeigte Jahmaik der Kinderrunde, wie man eine Trommel anschlagen kann, welche einfachen Schlagfolgen es gibt und, vor allem, wie viel Spaß trommeln macht.

Im Speziellen, wenn man in der großen Runde demonstrieren kann, wer hier der lauteste ist.

 

Der Keniate, der bereits 20 Jahre in Salzburg lebt, zeigt dem europäischen Nachwuchs, dass eine Trommel sehr viel mehr ist als ein Begleitinstrument. Sie ist ein Geschichtenerzähler, die hörbar gewordene innere Uhr, ein pulsierender Gefühlsbarometer und ein Instrument des Dialoges zwischen beliebig vielen Sprechern und Zuhörern.

 

Beim Workshop konnte man hautnah erleben, dass Kinder bei dieser Form des Lernens rasend schnell sind. Ganz intuitiv bleiben Sie im Takt und haben genügend Reserven für ein Schwätzchen mit dem Trommelnachbarn. Wenn dann noch ein bekanntes Kinderlied wie das Titelthema von Biene Maja auf dem Programm steht, fliegen die Hände tief durch den Saal. Eindeutig – Trommeln gehört auf den Stundenplan. Hakuna matata!

(mw)

 











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