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07.12.11 - 14:28 Uhr

Kunstbox für Leistungen um Kunst und Kultur gewürdigt


Bei einem Festakt wurden gestern, Dienstag, 6. Dezember, im Carabinierisaal der Alten Residenz die Kulturpreise des Landes Salzburg für das Jahr 2011 offiziell vergeben.

 

Der Landespreis für Kulturarbeit 2011 ging an den Kulturverein Kunstbox für Errichtung und Bespielung des Kulturhauses Emailwerk. Für die Lebendigkeit, die Energie und große Kraft, die von den Vereinsmitgliedern in das Ziel Emailwerk gesteckt wurde und die dadurch weit ausstrahlende Identität, die in der Gemeinde und den Menschen verankert ist. Gewürdigt wurde auch, dass hier Kultur nicht reproduziert, sondern geschaffen wird und das Emailwerk Künstler und Kunstsparten zur Weiterentwicklung anregt und Seekirchen damit ins Zentrum auch internationaler Entwicklungen rückt.

 

Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner betonte in seiner Rede, dass der Kunst gerade auch in Krisen-Zeiten eine besonders wichtige Aufgabe zukomme: "Kultur soll ein Spiegel und ein lebendiges, vielschichtiges Reflexionsinstrument der gesellschaftlichen Verhältnisse sein. Sie muss stören und verstören dürfen. Sie muss radikal sein und muss Fragen stellen, auf die wir sonst nicht gekommen wären. Und ich lege großen Wert darauf, dass wir kritische Künstlerinnen und Künstler nicht als Unruhestifter, sondern als konstruktive Kritiker wahrnehmen. Es muss uns klar sein, dass die Kunst vor allem die Vernetzung, den Austausch und den Dialog braucht, und vor allem unsere Bereitschaft, Grenzen zu erweitern und zu öffnen."

 

Die Mitglieder des Kulturvereins Kunstbox waren in großer Zahl zur Ehrung erschienen und freuten sich sichtlich über den verliehenen Preis. Vorstands-Vorsitzender Leo Fellinger und Geschäftsführerin Verena Fellinger bedankten sich beim ganzen Team: "Trotz allem, was noch notwendig sein wird, die Arbeitsbedingungen im Kulturbereich zu verbessern, muss man sagen: Es ist ein Privileg, als Kulturvermittler tätig sein zu können, vor allem wegen der interessanten Menschen, mit denen man arbeitet und den unterschiedlichen Sichtweisen, die man dabei kennenlernt. Vor allem aber wird man sich der Rolle der Kunst als Motor für Zukunftsentwicklung bewusst. Wir vermitteln in unserer täglichen Arbeit dem Publikum den anderen, möglicherweise fremden Blick auf die Welt. Das zeigt auch die ungeheure soziale Spannkraft der Kunst. Dafür lohnt es sich, oft auch mehr zu arbeiten. Besonders dann, wenn man diese Leistung in so einem energiegeladenen Team vollbringt."

 











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