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03.02.13 - 09:30 Uhr

Auf glattem Parkett...


... und musikalisch hohem Niveau bewegte sich das Diabelli-Orchester des Seekirchener Musikum unter der Leitung von Stephan Höllwerth am 2. Februar im Emailwerk. Wer dabei war, wird es wohl noch lange in guter Erinnerung behalten, das rundum gelungene, enthusiastisch umjubelte Konzert, das in seiner Qualität und Vielfalt die Erwartungen seiner HörerInnen bei weitem übertroffen hat.

 

„Tänze der Welt - Welt des Tanzes“ war Motto und Inhalt des Abends, und auch, wenn trotz der Intention des Streichorchesters niemand das Tanzbein schwang, war es ein bewegender Abend, gefüllt mit wirklich „großer" Musik. Mit Henry Purcells „Pavane und Chaconne in g-Moll“ wurde der Reigen eröffnet, gefolgt von zwei selten aufgeführten Tänzen für Harfe und Streichorchester aus der Feder von Claude Debussy - mit der fantastischen Gast-Harfinistin Doris Rehm (Mozarteumorchester), die das Publikum verzauberte und gleichzeitig euphorisierte.

 

Der Wiener Walzer war mehr oder weniger vertreten durch Franz Schuberts „Deutsche Tänze“, und auch Griechenland durfte in der Sammlung Seekirchener Tänze (laut dem launigen Dirigenten und Moderator in Personalunion Stephan Höllwerth, liegt die Wiege des Tanzes ja hier…) nicht fehlen: Nikos Skalkottas temperamentvolle „Griechische Tänze“ ließen so manchen Besucher auf dem Sessel unruhig werden.

 

Astor Piazzollas „Oblivion“ und „Libertango“ beschlossen ein rundum gelungenes und unterhaltsames Konzert. Es war schon ein Erlebnis, neben den erfahrenen die jungen und jüngsten Musiker zu erleben, die mit Feuereifer, größtmöglicher Präzision und Ausdrucksvermögen miteinander so schön musizierten, dass einem das Herz aufging. Ein Riesenkompliment in diesem Zusammenhang an Stephan Höllwerth, dessen fantastisch guter Draht zu seinen MusikerInnen so ein Ergebnis erst ermöglicht.

 

Enthusiastischer Jubel bescherte der großen "Fan-Gemeinde" des Diabelli-Orchesters einige mitreißende Zugaben. Ein wunderbarer Abend.

(lf)

 











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