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13.09.13 - 10:31 Uhr

Und es groovt wieder im Emailwerk...


Mit Saisonbeginn ist das Emailwerk wieder fest in Künstlerhand, genauso, wie es sein soll. Zur ersten open stage in diesem Herbst meldeten sich gleich fünf Formationen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und Bühnenfeeling zu genießen. Eine der gelisteten Formationen hat – wie fast immer – offensichtlich kalte Füße bekommen und ist nicht erschienen. Das Niveau der anderen vier performenden Gruppen kann aber nur als beachtlich gut bezeichnet werden und die Bandbreite reicht wieder von - bis.

 

Den Start übernahm die Gruppe „Betty's Apartment“ und attestierte, dass das Singer-Songwriter-Genre auch in der heimischen Musikkultur eine Blüte erlebt. Anna (Geige, Vocals), Christoph (Gitarre, Vocals) und Christian (Gitarre) sangen sich deutsch und englisch in das Ohr des Publikums. Feine Stimmen und mitreißende Arrangements berichteten aus allen Lebenslagen von Fensterblicken bis zu Leuchtfeuern. Besser kann eine open stage nicht beginnen…

 

Das folgende Duo „Mariposa“ griff mit vollen Stimmen direkt nach den Herzen der Zuhörer. Die beiden Damen Bernadette Schwarz (Gitarre, Vocals) und Verena ? (Vocals) widmeten ihren Auftritt ganz einem verträumt-romantischen Stil irgendwo zwischen Country und Folk. Mit bezaubernden Stimmen besangen sie Träume und ein Leben, das gelebt werden will. Eine Botschaft, die das Publikum wie zuvor mit viel Applaus annahm.

 

Beim dritten Act „Beda mit Palme“ eroberte kein Unerfahrener Bühne und Publikum. Als Mitglied des Vokalensembles „Lalá“ kennt Peter Chalupka das Rampenlicht. Alleine die Mischung aus langen Rasterzöpfen und Dialekt bescheren dem charismatischen Sänger eine tolle Bühnenpräsenz. Seine Texte wirken salopp, sind aber großartig durchdacht und formuliert. Mit seinen teils komödiantischen, teils kritischen Texten kann man ihn musikalisch zwischen den Ausseer Hardbradlern und Hubert von Goisern ansiedeln – optisch allerdings weniger.

 

Abgerundet wurde der Abend von Tabea Lehner, eine zartgebaute 15-Jährige mit einer Stimme, die in ihrer erstaunlichen Fülle manchmal an Whitney Houston erinnern lässt. Bei der Auswahl der Songs allerdings sollte man das Genre Singer&Songwriter schon mit sehr breiter Toleranz verstehen, waren diese doch eher im Mainstream-Pop angesiedelt.

(mw)

 











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